Fährte

In der Fährtenhundausbildung soll der Hund für sportliche Zwecke auf das Hörzeichen "Such" eine bestimmte, von einem Menschen gelegte Fährte mit tiefer Nase sicher und korrekt ausarbeiten und dabei verschiedene Gegenstände, die der Fährtenleger "verloren hat", verweisen oder aufnehmen.

Bei dieser faszinierenden Arbeit nutzen wir die natürlichsten Triebe (Meutetrieb, Jagdtrieb, Beutetrieb) des Hundes für die Ausbildung. Zwar gibt es Talentunterschiede bei den Hunden, grundsätzlich kann ich jedoch jeden Hund zum Fährtenhund ausbilden.

Die ruhige, fast unscheinbar wirkende Fährtenarbeit, führt dazu, dass unser Hund sich während der Fährtensuche voll auf seine Arbeit konzentriert. Die Außenwelt wird unwichtig, fremde Hunde, Gerüche und andere Einflüsse werden nicht mehr wahrgenommen.

Zufriedene Hunde

Durch die Fährtenausbildung wird der Hund ausgeglichener und zufriedener. Er hat eine Aufgabe, die ihn voll und ganz fordert und gleichzeitig seinen natürlichen Bedürfnissen entspricht.

Kurse bei den Hundefreunden

Zaungäste...

Unser Einführungskurs, der in der Regel als Wochenendseminar stattfindet, vermittelt den Hundeführern die Grundlagen der Fährtenhundausbildung, es werden erste Fährten gelegt und das Verweisen von Gegenständen geübt. Neben der praktischen Ausbildung erhalten die Hundeführer theoretische Kenntnisse über die Fährtenarbeit.

Im Aufbaukurs wird die Länge der Fährte langsam erhöht, die Gelände zum Üben werden anspruchsvoller und die Anforderungen an die Hunde werden erhöht. Unser erstes Ziel ist es, mit diesen Kursen den Hundeführern eine Möglichkeit zu geben, ihren Hund sinnvoll zu beschäftigen. Im Vordergrund steht der Spaß an der Fährtensuche für Mensch und Hund.

Fährtenprüfungen

Wer darüber hinaus gerne eine Prüfung machen möchte, kann das in der weiterführenden Ausbildung erreichen, die gezielt auf die vom Verband durchgeführten Fährtenprüfungen vorbereitet. In der ersten Stufe wird eine Eigenfährte geprüft, d. h. der Hundeführer legt die Fährte selbst. Darüber hinaus gibt es dann die Prüfungen in der Fremdfährte. Diese Fährten werden von einer fremden Person gelegt, und auch der Hundeführer kennt den Verlauf der Fährte nicht.

Ansprechpartner/in: Petra Niehues und Alfred Volkery